Die Monotypie-Drucktechnik erschien in Italien. Man kann damit nicht reproduzieren und kommt der Malerei nahe, wobei das Verfahren des Druckens unter einer Presse verwendet wird. Diese Technik wende ich seit einigen Monaten an, weil sie mir unendliche Möglichkeiten bietet. Ich kann direkt zeichnen und die Freude an der Geste und der Linie wiederfinden. Wenn ich zeichne, zählt nur der Moment. Manchmal schließe ich die Augen, um zu spüren, wie der Bleistift über das Papier läuft, um zu spüren, wie sich meine Hand bewegt. Diese sind manchmal gerade Linien, manchmal leichte und geschmeidige, starre oder kalte Linien. Diese Linien sprechen von der Fluidität einer Bewegung. Sie sind nicht hier, um zu demonstrieren oder um etwas zu rechtfertigen. Sie sind nicht hier, um etwas zu sagen. Sie sind einfach hier, um hier zu sein.

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